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Forschungsprojekt der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg zum Modellprojekt Schulbegleitung an der

  • website2368
  • 25. Mai 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 31. Okt. 2020

Seit 2017 erproben wir an der WHR ein neues Modell der Schulbegleitung.


Schulbegleiter*innen sind eine Form persönlicher Assistenz und unterstützen Kinder mit Körperbehinderung, geistiger Behinderung oder psychischer bzw. seelischer Störung im schulischen Alltag. Schulbegleitung ist eine langfristig eingesetzte Maßnahme der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche nach § 35a SGB VIII.


Abweichend von der in der Schulbegleitung üblichen Einzelfallhilfe, erproben wir im Modellprojekt unter Mitwirkung des Jugendamtes das Konzept einer Pool-Lösung. Das bedeutet, dass ein monatlicher Stundenpool zur Verfügung steht, um Schüler*innen mit Förderbedarf in den Schulalltag zu integrieren. So können auch bisher nicht diagnostizierte Schüler*innen Unterstützung erhalten.

Dadurch wird Schulbegleitung zu einem infrastrukturellen Angebot der gesamten Schule. Ein aktives und enges Zusammenwirken der unterschiedlichen Professionen Schule und Jugendhilfe ist in gleicher Weise Voraussetzung und Markenzeichen unseres Modellprojekts. Dies stärkt präventive Ansätze und fördert die wichtige Arbeit an den Schnittstellen zu Grund- und weiterführenden Schulen.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg am Campus Reutlingen unter Leitung von Dr. Natalie Hartmann, wird der Frage nachgegangen, inwieweit das Modellprojekt zur langfristigen Entwicklung inklusiver Klassen und somit zu einer Reduzierung von Exklusionserfahrungen von Kindern und Jugendlichen im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung beitragen kann. In einem ersten Schritt sollen hierfür Interviews mit dem beteiligten Personenkreis geführt und ausgewertet werden.


 
 
 

5 Kommentare


xili wang
xili wang
28. Dez. 2025

'Seit 2017 erproben wir...' finde ich echt spannend! Ob diese Pool-Lösung wirklich zu inklusiveren Klassen führt? Sitze gerade im Café und frage mich, ob solche Forschungsprojekte auch auf Instagram oder TikTok erwähnt werden, schließlich bräuchte es mehr Aufmerksamkeit für diese Cute Font Generator (Copy & Paste) Ansätze, oder?

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Mv Crash
Mv Crash
30. Okt. 2025

Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie vielschichtig menschliche Persönlichkeiten und Verhaltensmuster sein können. Diese Komplexität macht es oft schwierig, bestimmte Tendenzen oder tiefere Strukturen präzise zu erkennen und zu deuten, besonders wenn sie von der Norm abweichen. Gerade bei der Auseinandersetzung mit Persönlichkeitsmerkmalen, die weitreichende Auswirkungen auf soziale Interaktionen haben können, stellt sich die Frage, wie man fundierte Informationen und Einschätzungshilfen findet. Wer sich tiefer mit dem Thema auseinandersetzen möchte, findet beispielsweise auf dieser Seite einen fundierten Psychopathie-Test, der erste Anhaltspunkte liefern kann.

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ac ab
ac ab
28. Okt. 2025

Die Erprobung der Pool-Lösung in der Schulbegleitung, wie sie an der WHR praktiziert wird, ist ein wirklich zukunftsweisender Ansatz. Besonders beeindruckend finde ich, dass dadurch auch bisher nicht diagnostizierte Schüler*innen Unterstützung erhalten können und Schulbegleitung zu einem infrastrukturellen Angebot wird. Das stärkt präventive Ansätze enorm und fördert eine ganzheitliche Integration. Im Kontext der individuellen Förderung ist es oft entscheidend, die spezifischen Bedürfnisse und Eigenheiten jedes Einzelnen frühzeitig zu erkennen. Für ein tieferes Verständnis der eigene Neigungen und Besonderheiten kann eine persönliche Reflexion hilfreich sein.

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ac ab
ac ab
24. Okt. 2025

Es ist besonders spannend zu lesen, dass Ihr Modellprojekt mit der Pool-Lösung auch bisher nicht diagnostizierte Schüler*innen erreicht. Dieser präventive Ansatz, der Schulbegleitung als infrastrukturelles Angebot etabliert, scheint mir ein entscheidender Schritt, um frühzeitig Unterstützung zu bieten und Stigmatisierung zu vermeiden. Gerade bei komplexen seelischen Störungen ist eine frühe Erkennung oft entscheidend für den weiteren Verlauf und die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen. In diesem Kontext kann es hilfreich sein, Ressourcen zu kennen, die dabei unterstützen, erste Anzeichen von Schizophrenie zu verstehen.

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ac ab
ac ab
14. Okt. 2025

Ich bin beeindruckt von der Klarheit und dem Tiefgang dieses Artikels. Er zeigt, wie wichtig es ist, sich selbst ehrlich zu begegnen. Dies hat mich dazu motiviert, nach Werkzeugen zu suchen, die diesen Prozess der Selbsterforschung unterstützen. Wenn man sich fragt, "qual é a minha pontuação Kinsey?", findet man online viele Angebote. Eine Plattform hat mich aber besonders überzeugt, da sie nicht nur den Test anbietet, sondern auch die Ergebnisse und deren Bedeutung sehr gut erklärt.

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